
Wirtschaftsminister Aiwanger macht sich ein persönliches Bild von Maria Vesperbild
21. Oktober 2025


Der Bayerische Landesdenkmalrat hat heute die außergewöhnlich hohe volkskundliche Bedeutung und die besondere Landschaftsprägung der katholischen Wallfahrtskirche Maria Vesperbild festgestellt und mit einem einstimmigen Beschluss die Ergänzung der Zusammenstellung der besonders landschaftsprägenden Denkmäler um die
Kirche Maria Vesperbild befürwortet. Grund ist unter anderem die besonders lebendige Wallfahrt mit einem außergewöhnlich großen Einzugsgebiet und einer ebenso außergewöhnlich hohen Pilgeranzahl von rund 500.000 Pilgern im Jahr. Die ungestörte Einbindung der Wallfahrt in die unmittelbar umgebende Landschaft stellt dabei ein kennzeichnendes Wesensmerkmal der Wallfahrt dar.
Robert Brannekämper, MdL (CSU) dazu:
„Der Landesdenkmalrat hat heute ein staatspolitisch klares Zeichen im Sinne unserer Bayerischen Verfassung gesetzt: Der Schutz landschaftsprägender Denkmäler, in diesem Fall außerdem geprägt von großer Volksfrömmigkeit, ist ein wichtiges Votum für diesen Wallfahrtsort. Mit der nun über das Landesamt für Denkmalpflege an die Genehmigungsbehörde weitergeleiteten Entscheidung wird dem Erhalt des identitätsstiftenden Ortes Maria Vesperbild höchste Priorität eingeräumt. Die Sichtachsen zum Gnadenort bleiben erhalten, der Prüfradius zur Freihaltung dieser Sichtachsen von 3 km auf bis zu 10 km erweitert – im Bewusstsein unserer Verantwortung für das kulturelle Erbe und die verfassungsrechtlich garantierten Werte unseres Landes.
Noch heute strömen Gläubige und Suchende herbei – getragen von tief verwurzelter Volksfrömmigkeit. Wenn am 15. August das Licht der Prozessionen aufleuchtet, wird Mariä zum kraftvollen Symbol gelebten Glaubens. Diesen Ort für die Zukunft zu sichern war ein wichtiges Anliegen bei der Entscheidung des Landesdenkmalrates als Beratungsgremium der bayerischen Staatsregierung in denkmalfachlichen Fragen.“