
Rückblick auf Mariä Himmelfahrt
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14. September 2026Charlotte Knobloch besucht Maria Vesperbild und staunt
Zeitzeugin des Holocaust bewundert den Einklang von Natur und Religion
Maria Vesperbild. Die Präsidentin der Jüdischen Kultusgemeinde für München und Oberbayern, Charlotte Knobloch (93), besuchte am Freitag, 28. August 2026, auf Einladung des Wallfahrtsdirektors Michael Menzinger die Wallfahrt Maria Vesperbild, die „Schwäbische Hauptstadt Mariens“ in der Diözese Augsburg. Angereist war Charlotte Knobloch mit ihrem Hund Ruben, der den Rundgang über das Wallfahrtsgelände mit der Wallfahrtskirche und der Fatimagrotte im Wald genoß. Charlotte Knobloch zeigte sich beeindruckt von der barocken Wallfahrtskirche mit dem Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes und dem Spaziergang durch die wunderbare Kathedrale der Natur.
Der kurzen Erklärung zur Entstehung der Wallfahrt und ihrer Bedeutung für Heute durch Wallfahrtsdirektor Michael Menzinger, folgte eine „Kleine Mittagsmusik“ in der Wallfahrtskirche, welche Erich Kusterer erarbeitete und die Orgel spielte. Berührt wurde Charlotte Knobloch vom „Hevenu shalom alechem“ und einer Orgelmeditation zu „Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht“. Die Zeitzeugin des Holocaust erinnerte sich durch ihren Besuch in der Wallfahrtskirche und der gemeinsamen Zeit an ihre Kindheit, so die nicht alltägliche Besucherin von Maria Vesperbild. Durch die Kathedrale der Natur schlendernd zeigte sich Charlotte Knobloch immer wieder begeistert vom Gesamtbild des Wallfahrtsortes als Ort der Ruhe und der Stille im Einklang mit der Natur. Umgekehrt waren der Vorsitzende des Landesdenkmalrats Robert Brannekämper (MdL, CSU) und der Zweite Bürgermeister des Marktes Ziemetshausen Edwin Räder (CSU), sowie Wallfahrtsdirektor Michael Menzinger beeindruckt von der herzlichen Begegnung mit der Präsidentin der Jüdischen Kultusgemeinde Charlotte Knobloch. Charlotte Knobloch lud die anwesende Delegation und die Crew von Maria Vesperbild zu einem Gegenbesuch nach München zur Israelitischen Kultusgemeinde ein. Die Jüdische Synagoge in München steht am Sankt-Jakobsplatz welcher auf dem Streckenverlauf des Jakobswegs, auch Camino genannt, nach Santiago de Compostella liegt, ebenso wie Maria Vesperbild.





