Focus: Söder besucht Wallfahrtsort Maria Vesperbild

Der bayerischer Ministerpräsident Markus Söder hat die mittelschwäbische Wallfahrtsstätte Maria Vesperbild besucht. Er selbst äußerte sich nicht, sondern ließ Symbole sprechen: gemeinsames Gebet, Kerze anzünden und die Bayernhymne. Im Vorfeld hagelte es Kritik.

„Wir Christen sind Ihnen überaus dankbar, dass Sie ein Zeichen für das Christentum setzen“, mit diesen Worten begrüßte Wallfahrtsdirektor Erwin Reichart am Mittwoch Bayerns Ministerpräsident in Ziemetshausen. Söder selbst äußerte sich dagegen nicht öffentlich. Auch wenn dieser Besuch von der örtlichen SPDkritisch gesehen wird, da es „blasphemische Züge“ hätte, und Söder nichts heilig sei, wenn es um den Wahlkampf gehe, sieht das Reichert ganz anders.

„Das ist eine rein religiöse Veranstaltung. Er kommt einfach hierher, um zu Beten und zu zeigen, dass das Christentum nicht irgendeine Nebensächlichkeit ist, sondern eben auch Trägerin unserer gesamten abendländischen Kultur“, sagte er zuvor gegenüber DOMRADIO.DE. Wallfahrtsdirektor Reichart nannte diese Vorwürfe zudem „verletzend und herablassend“. Man sei dankbar für jeden Politiker, der sich zum christlichen Glauben offen bekenne. [mehr]

Quelle: Focus

 

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